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Rücknahme nach der Hundevermittlung

  • fellige-sportsfreu
  • 5. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Stunden

Es bricht einem das Herz…, aber dazu ein ganz klar empfohlenes NEIN!


Der einst völlig gesunde Hund kommt für gewöhnlich nicht mehr so zurück, wie er den Züchter verlassen hat.


Der Züchter kann von dem Käufer durchaus erwarten, dass er für gewöhnlich mündig ist und seine Kaufentscheidung gut bedacht hat.


Des Weiteren wird der Züchter dem Käufer mit seinem Hund grundsätzlich zu einer zeitnahen Teilnahme an einem gemeinsamen Mensch-Tier-Training in einer guten Hundeschule raten, um von Anfang an eine tolle Vertrauensbasis durch gemeinschaftlich fokussierte Aktivitäten zu gestalten.


Wird der Hund dennoch aufgrund von Tierschutz und Tierliebe vom Züchter zurückgenommen, ist einiges zu beachten:


  1. Die Rücknahme Bedienungen z.B. Wiederaufnahme-Pauschalgebühr für anfallende laufende Kosten bis zur Weitervermittlung, etc. sollten bereits im Kaufvertrag geregelt sein. Durch die Fehl-Vermittlung konnten keine anderen Interessenten gewonnen werden oder den Zuschlag erhalten!

   

   2. Die Trauma-Verarbeitung benötigt Zeit.       

       Manchmal nur sechs Wochen, manch-

       mal Jahre. Im schlimmsten Fall garnicht.

   

   3. Das Training zur Abgewöhnung von Un-

       arten, welche hauptursächlich durch       

       mangelhafte Kenntnis über Hunde-

       haltung durch die bisherigen Käufer ent-

       standen sind, benötigt ebenfalls Zeit.


Dazu kommt, dass nur wenige Käufer an „gebrauchten“ Hunden interessiert ist.

Diese benötigen weitaus mehr Feingefühl, Geduld und dürfen nicht bedrängt werden.


Es kann daher mit Rücksicht auf die Gesundheit und den Geldbeutel des guten Züchter keine Empfehlung zur Rücknahme ausgesprochen werden.

Die sorgfältigste Prüfung im Vorfeld auf Eignung des Käufers ist leider kein Garant für ein schönes, geduldiges neues Hundezuhause.

Dennoch ist ein vorheriger freundschaftlicher Kontakt zum Kennenlernen des neuen Hundehalters das beste Mittel gegen Rückgaben aus Überforderung und Ungeduld.


Leider halten sich auch nur wenige Hundekäufer an die Berücksichtigung der ersten Phasen des Kennenlernens.

Weder ein Mensch, noch ein Tier sind für gewöhnlich innerhalb von drei Tagen an einem fremden Ort mit fremden Menschen an selbige orientiert und voller Vertrauen gebunden.

Es dauert meist sechs bis acht Wochen, bis die Orientierungs- und Kennenlernphasen abgeschlossen sind.

Wird die Beratung des Züchters befolgt, gibt es in der Regel nur Zufriedenheit.

Weiteres liegt in der Verantwortung des mündigen Käufers.



Quelle: Eigene Erfahrung

 
 
 

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